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Viventor Erfahrungen und meine Zweitmarktstrategie – Teil 1

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Viventor wird dieses Jahr meine profitabelste Plattform sein, das steht jetzt schon fest. Meine Viventor Erfahrungen und was ich in den letzten Jahren auf der Plattform erlebt habe, gibt es in diesem Artikel.

Viventor allgemein

Der Start bei Viventor lief wie bei vielen Plattformen, am Anfang hui und später eher mäh… Viventor kämpfte insbesondere 2017 mit Liquiditätsproblemen, im Sinne von zu viele Investoren und zu wenige Kredite bzw. Anbieter. Viventor hat das zeitweise dazu genutzt die Zinsen zu senken, was mich dazu bewog einiges Geld abzuziehen und andere Plattformen auszuprobieren. Erst als Atlantis Financiers mit Factoring-Krediten zu 14% viventor beitrat, habe ich wieder aufgestockt. Seither ist viventor mein dickster Karpfen im Teich und macht sich sehr gut.

Viventor ist wie viele P2P Plattformen im Jahr 2016 gegründet worden. Im Gegensatz zu twino bieten sie aber nicht die eigenen Kredite an, sondern haben von Anfang an, mehrere Anbieter gehabt. Viventor ist sehr viel konservativer unterwegs als Mintos, das zielstrebig das Ziel der größten Marktmacht verfolgt und immer mehr Anbieter integriert. Das hat natürlich den Nachteil, dass viventor obwohl ähnlich alt, weiterhin recht klein ist. Der Vorteil ist, dass mir bisher keine Probleme mit Originatoren untergekommen sind. Es gab sogar Hinweise, dass eurocent, der kurzzeitig bei mintos gelistete Anbieter zuvor bei viventor abgelehnt wurde. Eurocent ging 2017 insolvent und hat weiterhin über 200.000€ auf mintos ausstehend. Eurocent ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass Buyback-Garantien eben gerade nichts wert sind, wenn der Anbieter der Garantie pleite geht.

Basics

Viventor bietet aktuell nur Kredite mit Buyback an. Es wird nicht wie, zum Beispiel bei Auxmoney, jedes Kreditersuchen auf die Plattform gestellt und finanziert, wenn sich genug Investoren finden. Alle Kredite sind pre-funded, das heißt die Kredite sind bereits durch die Anbahner geprüft und erteilt.

Es wird eine große Bandbreite an Krediten angeboten:

  • Kreditarten: Immobilienkredite, Konsumentenkredite, Factoring, Kreditlinien, Autokredite, Pfandkredite
  • Länder: Niederlande, Spanien, Polen, Bulgarien, Litauen, Kenia
  • Laufzeiten: 30 Tage – 60 Monate
  • Zinssätze: 6% – 13% p.a.
  • Amortisierung: Alle Kredite, die ich bisher gesehen habe, sind mit Investitionsbetrag endfällig, Zinsen monatlich eingestellt
  • Cashback/ Bonus: aktuell keine Aktion
  • Buyback Zeitraum: meist 60 Tage, vereinzelt 90 Tage
  • Skin in the game: 5%

Der Zweitmarkt und 14% Kredite, das waren Zeiten

Der Zweitmarkt bei viventor war zu Beginn total uninteressant, war er doch mit einer Gebühr von 1% belegt. Man hätte Kredite mit mindestens 2% Aufschlag verkaufen müssen, um einen Gewinn zu machen. Während einer längeren Durststrecke an neuen Krediten hat viventor die Gebühr gestrichen, womit der Zweitmarkt deutlich an Attraktivität gewann.

Eine Besonderheit des viventor Zweitmarktes ist, dass Aufschläge und Abschläge nur in ganzen Prozentschritten angeboten werden. Früher ging der Bereich von -99% bis +20%, inzwischen liegt er bei -99% bis +1%. Nicht viel Raum für einen Zweitmarktgewinn.

 

Im zweiten Teil des Artikels geht es mit meiner Zweitmarktstrategie weiter. Wer schon Blut geleckt hat und bei viventor anfangen möchte, hier gehts zur Anmeldung.

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